Pektin: Was ist das?
Wenn Du schon einmal Marmelade gekocht hast, ist Dir der Begriff „Pektin“ wahrscheinlich begegnet. Auch auf Zutatenlisten von Fruchtgummis findest Du ihn häufig. Doch was steckt dahinter? Und warum setzt PEDIAKID in der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder auf Pektin statt auf Gelatine?
Pektin: natürlicher Bestandteil von Obst und Gemüse
Pektin ist ein natürlicher Ballaststoff aus den Zellwänden vieler Obst- und Gemüsesorten. Besonders reich an Pektin sind beispielsweise:
• Äpfel
• Zitrusfrüchte
• Johannisbeeren
• Quitten
Pektin ist ein wasserlöslicher Ballaststoff. Es kann Wasser binden und dadurch eine gelartige Struktur bilden. Das sieht man zum Beispiel daran, dass Apfelmus beim Kochen eindickt oder Marmelade fest wird.
Die Natur hat sich dabei etwas Cleveres ausgedacht, denn Pektin sorgt in Pflanzen für Stabilität und Struktur. Für uns Menschen ist es aufgrund seiner Eigenschaften vor allem als pflanzliches Geliermittel interessant.
Wofür verwendet man das Geliermittel Pektin?
Pektin wird schon seit langem im Lebensmittelbereich eingesetzt, z. B. für:
• Marmeladen, Gelees und Konfitüren
• Desserts und Süßwaren
• Fruchtgummis.
Warum ist das sinnvoll? Gerade bei modernen Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder spielt die angenehm weiche, gelartige Konsistenz eine wichtige Rolle, denn Gums sollen sich schließlich auch angenehm kauen lassen.
Was ist der Unterschied zwischen Pektin und Gelatine?
Gelatine wird aus tierischen Nebenprodukten der Fleischindustrie wie Haut, Knochen oder Knorpeln von Schweinen oder Rindern gewonnen. Sie ist daher nicht geeignet, wenn du dein Kind vegetarisch oder vegan ernähren möchtest.
Warum ist Pektin bei Eltern so beliebt?
Viele Eltern achten heute bewusster auf Zutatenlisten. Pflanzliche Inhaltsstoffe, transparente Rezepturen und gute Verträglichkeit werden dabei immer wichtiger.
Pektin passt besonders gut zu diesem modernen Ernährungsbewusstsein:
- Im Gegensatz zur tierischen Gelatine wird Pektin aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen, zumeist aus Apfelschalen oder Zitrusfrüchten. Das macht Produkte mit Pektin auch für eine vegetarische Ernährung interessant.
- Pektin-Gums haben oft eine weichere Konsistenz als klassische Gelatine-Gummis. Viele Kinder empfinden das als besonders angenehm beim Kauen.
- Da Pektin speziell mit Fruchtaromen harmoniert, kommen fruchtige Geschmacksrichtungen wie Apfel gut zur Geltung.
Warum PEDIAKID bei seinen Gums auf Pektin setzt
Wir bei PEDIAKID haben uns bewusst dafür entschieden, bei unseren PEDIAKID Bakto Gums als Geliermittel Pektin zu verwenden und nicht Gelatine. Auch die beiden anderen Gum-Produkte, die PEDIAKID Multivitamin Gums und die PEDIAKID Immun Gums enthalten Pektin statt Gelatine.
Häufige Fragen zu Pektin
Nein. Die EFSA, also die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, hat Pektin als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Pektin kann aufgrund seiner wasserbindenden Eigenschaften gelartige Strukturen bilden, was z.B. bei der Verwendung von geriebenem Apfel genutzt wird.
Ja, Pektin ist grundsätzlich vegan, denn es wird komplett aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen, ohne tierische Bestandteile.
Besonders hohe Mengen kommen in bestimmten Obst- und Gemüsesorten vor (u.a. Äpfel, Quitten, Aprikosen, Karotten) sowie konzentriert in den Schalen von Zitrusfrüchten.
Wenn es um die Frucht selbst geht, sind Äpfel und Quitten die Spitzenreiter beim Pektingehalt, insbesondere in der Schale und im Kerngehäuse. Auch der Reifegrad spielt eine Rolle: Unreife Früchte sind pektinreicher als reife. Den größten Anteil an Pektin hat die weiße Innenschicht von Zitrusfruchtschalen wie Orangen, Zitronen oder Grapefruits.
Nein. Pektin ist zwar in Gelierzucker enthalten, dieser beinhaltet aber meist auch verschiedene Zucker, Zitronensäure und weitere Zutaten.
Pektin wird im Rahmen einer normalen Ernährung in der Regel gut vertragen. Bei sehr hohen Mengen, beispielsweise über Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Kapselform, können Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Dazu zählen etwa Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung, insbesondere wenn gleichzeitig zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird. Sehr hohe Mengen können zudem die Aufnahme bestimmter Arzneimittel beeinflussen.
